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13.11.2020

Mit Lerche und Eule raus aus dem Krisentunnel

Die letzten Monate waren Sie angespannt – die Krise trifft Ihr Unternehmen mit voller Wucht und Ihre Mitarbeiter wie Frau Schneider und Herr Müller müssen zudem noch mit persönlichen Krisen zurechtkommen. Hier wollen Sie natürlich unterstützen. Doch was ist mit Ihnen? Stecken Sie auch im Krisentunnel?

Die letzten Monate waren Sie angespannt – die Krise trifft Ihr Unternehmen mit voller Wucht und Ihre Mitarbeiter wie Frau Schneider und Herr Müller müssen zudem noch mit persönlichen Krisen zurechtkommen. Hier wollen Sie natürlich unterstützen. Doch was ist mit Ihnen? Stecken Sie auch im Krisentunnel?

Sie sitzen spätabends in Ihrem Büro grübeln, wälzen Dokumente, lesen Fachbücher doch ein wirklicher klarer Lösungsansatz für die Herausforderungen im Unternehmen will Ihnen nicht in den Sinn kommen. Es scheint, als wären Sie festgefahren, gefangen im Krisentunnel, der weder die Sicht nach links, rechts, oben oder unten zulässt. Als Führungskraft kann es passieren, dass man in Krisensituationen besonderem Stress ausgesetzt ist, der den Blick über den Tellerrand hinaus nicht mehr möglich macht.

Offener Austausch

In einer Krisensituation, in der Sie unter Druck stehen und scheinbar keine Lösung greifbar ist, ist es hilfreich ganz offen mit den Mitarbeitern in den Austausch zu gehen. Suchen Sie den Dialog und vertrauen Sie auf Ihre Mitarbeiter, denn diese haben gerade in Krisenzeiten oft erstaunlich kreative Ideen und Lösungsansätze. Daraus entsteht für beide Seiten eine Win-win-Situation – Sie erhalten durch die Erfahrungswerte, Kreativität und den Ideenreichtum Ihrer Mitarbeiter eine neue Perspektive, die wiederum mögliche Lösungswege aufzeigt und ihre Mitarbeiter fühlen sich wertgeschätzt. Das führt auch direkt zum nächsten Tipp…

Ressourcen stärken

Dieser Punkt ist gerade in Krisensituationen von enormer Bedeutung. Wertschätzung und Anerkennung sind Ressourcen, die jeder Mensch und insbesondere Ihre Mitarbeiter in herausfordernden Zeiten brauchen. Doch auch hier gilt: Die Dosis macht das Gift. Überschwängliche tägliche Lobeshymnen und ständiges Schulterklopfen verlieren schnell an Glaubwürdigkeit, aber eine Wertschätzung und Anerkennung zur richtigen Zeit und im richtigen Maß sind von unschätzbarem Wert. Als Führungskraft können Sie auch Ihre Mitarbeiter und Teams ermutigen, sich gegenseitig wertzuschätzen und dies zu kommunizieren.

Sprechen wir über die Stärkung der Ressourcen, dann gilt es ebenfalls den individuellen Menschen im Blick zu haben. Frau Schneider ist zum Beispiel eine echte „Lerche“ am liebsten kommt sie schon frühmorgens ins Unternehmen und bringt am Vormittag Höchstleistung. Herr Müller hingegen ist eine „Eule“ – je später es wird, desto höher ist seine Leistungsfähigkeit. Um 18:00 noch einmal Vollgas geben, ist für ihn kein Problem, sondern eigentlich Standard. Achten Sie auf diese Ressourcen Ihrer Mitarbeiter und ermöglichen Sie in Krisenzeiten gegebenenfalls ganz flexible Arbeitszeitmodelle – so profitieren beide Seiten.

In meinem nächsten Blog gebe ich noch weitere Tipps zum Thema gesund führen in Krisenzeiten.

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